Sergio Mottura

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„Motturas Reben wachsen auf den sanft geschwungenen Hügeln in der Umgebung des Gutes. In den qualitativ besten Lagen des Betriebs, deren Namen auch die Etiketten zieren, betreibt man biologischen Weinbau in Guyot-Erziehung. Das Umweltbewusstsein der Kellerei zeigt sich in der Verwendung eines Sprühgeräts mit Recyclingtechnik zur Behandlung der Reben sowie in der Stromgewinnung durch eine Photovoltaikanlage.

Unseren Schneckenorden verelihen wir diesmal einzig und allein dem Menschen Sergio Mottura. Unverbrüchlich hat der Winzer in all den Jahren an sein Terroir und seine Trauben geglaubt, ohne der Versuchung zu erliegen, irgendwelchen leichtgängigen Modetrends hinterherzuhecheln.“ – Slow Wine

Sergio Mottura – Vini Mottura
Die Gemeinde Civitella d´Agliano gehört politisch gesehen schon zu Latium , die Weinberge der Tenuta Mottura dagegen liegen noch im Bereich des „umbrischen“ Anbaugebiets Orvieto, wenn auch nicht mehr in dem des Orvieto Classico.  Allerdings verbrieft das kommunale Kataster den Anbau von Orvieto bereits seit 1292.  Die Familie Mottura ließ sich 1933, aus dem Piemont kommend, hier nieder und betreibt seitdem Landwirtschaft.
Ihr Wein wurde jedoch, mit Ausnahme von kleinen Mengen, die für den privaten Verbrauch bestimmt waren, bis in die 80er Jahre an die Großproduzenten Antinori und Bigi verkauft.
Erst 1990 erschien die erste Flasche mit eigenem Etikett auf dem Markt.
Sergio Motturas Ziel ist es, einen natürlichen Orvieto zu machen, dessen vier „klassische“ Traubensorten Procanico, Verdello, Grechetto und Drupegio so ausgebaut sind, dass ihre individuellen Eigenschafgten sich voll entfalten und optimal ins Gesamtbild des Weines einbringen können.

teaser_sergio_motturaSergio Mottura bei www.gerardo.de

Hierbei gilt sein besonderer Augenmerk den verschiedenen lokalen Klonen des Grechetto, deren unterschiedliche Typizität für den Orvieto voll ausgenutzt werden soll.
Motturas Wingerte liegen alle aufs Tibertal, d.h. nach Südosten hin ausgerichtet und bieten mit ihren on- und kalkhaltigen, an der Oberfläche sehr steinigen Bödene und ihrem milden Klima gute Bedingungen für das Ausreifen der Trauben. Mit Stolz wird der Besucher darauf verwiesen, dass die Weinberge auschließlich mit natürlichem Dünger behandelt werden und dass auch im Keller auf jegliche chemische Zusäzte verzichtet wird.

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