Pfefferer

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Pfefferer ist eine alte Südtiroler Dialektbezeichnung für trocken ausgebauten Goldmuskateller mit einem Quentchen Restsüße. Der Name ist heute nur noch wenigen geläufig, bis vor einigen Jahren war es jedoch nicht selten bei einem Winzer vor Ort nach einem „Pfefferer“ zu fragen. Dieser eher trockene Goldmuskateller (Moscato Giallo) verfügt über dezente Restsüße, was den Wein angenehm trinkig macht. Der Pfefferer erinnert in seiner Stilistik auch an deutschen Wein, so wie es viele Lugana Weine ebenfalls tun. Es ist ein unkomplizierter Aperitifwein für jede Gelegenheit.

Pfefferer Goldmuskateller
Die Pfefferer-Traube gilt als eine der ältesten Rebsorten überhaupt, es handelt sich in der Tat um eine Variation der (Gold-)Muskateller-Traube. In Südtirol und im Trentino finden wir eine besonders interessante Art, die Pfefferertraube. Sie ist verhältnismäßig lang und teilweise doppelt geschultert; die Farbe der Beeren ist bei Vollreife gelb. Das Bukett der Traube ist würzig, sehr aromatisch, beides Merkmale, die man im Wein wiederfindet. Dieser überrascht die Weinliebhaber durch seine elegante, spritzige, jugendliche Art, sowie durch seinen ausgeprägten Charakter.

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Eigenschaften
Die Pfefferertraube ist eine eingeborene Rebsorte aus dem Bereich Südtirol-Trentino. Sie wird schon 1894 in einer Schrift vom Verbande der landwirtschaftlichen Bezirksgenossenschaften Deutsch-Südtyrols in Bozen, erwähnt. Im Bereich Bozen und Salurn wird etwas Pfeffertraube (Paverella, Peverella) angebaut, so heißt es dort. Sie zählt zu den Muskatellertrauben und gilt als eine der ältesten Traubensorten überhaupt. Es gibt eine Vielzahl von Spielarten. Sie ist verhältnismäßig lang und teilweise doppelt geschultert; die Farbe der Beeren ist bei Vollreife gelb. Die Rebstöcke dieses Weines gedeihen auf kargem Moränenschutt sowie kalkhaltigen Lößlehmböden.

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