Marco Porello

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‘Seit drei Generationen schaltet und waltet die Familie Porello nun schon in diesem Weinbaubetrieb. Sie legt von jeher Wert auf gute Arbeit in Weinberg und Keller – der Lohn für ihre Mühe sind Gewächse mit viel Persönlichkeit und engem Terroirbezug. In die Kelter kommen auschließlich die einheimischen Rebsorten Arneis, Favorita, Barbera, Nebbiolo und Brachetto. Bereitet und abgefüllt wird in Canale, wo sich der Gutshof befindet, der Ausbau allerdings erfolgt in der Zweigkellerei, die in der Burg von Guarene untergebracht ist.’ – Gambero Rosso

Marco Porello
Das Roero ist ein Gebiet von einheitlicher, landschaftlicher Beschaffenheit. Es liegt zwischen dem Flusslauf des Tanaro im Süden, den Provinzen Asti und Turin im Süd-Osten und im Norden, sowie der Staatsstraße 61 im Westen. Die Hügel des Roero bilden die letzten westlichen Ausläufer der Hügel von Asti und erstrecken sich aufeinanderfolgend links des Flusses Tanaro. Das Gebiet zeigt homogene, geo-morphologische Eigenschaften und eine kulturelle Identität, welche auf die bewegte Geschichte zurückzuführen sind. Das Roero beinhaltet 24 Dörfer, eines davon – Cisterna – gehört der Provinz von Asti an. Zu der Region gehört außerdem ein Teil des Gebietes von Alba, welches auf der linken Seite des Flusses Tanaro liegt. Die ursprüngliche und wilde Natur mit ihrer Flora und Fauna  zusammen mit der ungestümen Schönheit der „Rocche“ (Burgen) machen diese Region zu einer der unversehrtesten des Piemont. Das Roero ist ein an wirtschaftlichen Ressourcen reiches Land: hier werden die namhaften Weine Arneis, Roero, Nebbiolo, Moscato, Dolcetto und Favorita produziert. Das fruchtbare Tal des Tanaro, von Bra bis nach Govone, ist mit Gemüse bestellt; Außerdem bringt dieses Land weitere Produkte hervor wie die Birnen „Madernassa“ von Vezza d“Alba, die Spargel von Montà, die Kastanien der Dörfer der “Rocche“, die Pfirsiche von Canale, Honig, Pilze und Trüffeln.

teaser_porelloMarco Porello bei www.gerardo.de

Das Weingut Marco Porello ist bis heute ein Familienbetrieb, ohne Wachstumsbestrebungen oder Weltmarkt-Allüren. Diese Einstellung ist Teil der Betriebsphilosophie, man konzentriert sich auf das Wesentliche anstatt in die Ferne zu schweifen. Und was könnte wesentlicher für einen Weinbaubetrieb sein, als gute Weine zu produzieren? Selbstredend ist Marco weder zukunftsscheu, noch rückwärtsgewandt – denn einiges wurde in den Betrieb während der letzten Jahre investiert und vieles modernisiert. Viel wichtiger als die materiellen Investitionen sind jedoch die inmateriellen, also jene die auf Arbeitskraft und Leidenschaft gründen: Marco und seine Helfer verbringen jährlich 2.000 Arbeitsstunden im Weinberg – und das pro Person. Dieser Aufwand ist notwendig, da hochwertiges Traubenmaterial die beste Ausgangsbasis für gute Weine darstellt. Zudem stammen alle Trauben aus den eigenen Weinbergen, bei Marco Porello wird nicht zugekauft – wie bei größeren Produzenten üblich. Dadurch behält Marco Porello während des gesamten Aufzucht-, Bearbeitungs- und Produktionsablaufes die Kontrolle und begrenzt die Anzahl der verfügbaren Flaschen pro Jahr (was garantiert kein Nachteil ist). So fügen sich alle Einzelteile zu einem ganzheitlichem Ansatz, der Philosophie der Porello’s.

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