Famiglia Brezza

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„Mit ihrer über 130-jährigen Geschichte ist die Kellerei von Enzo Brezza im Weindorf Barolo eine echte Institution. Im familieneigenen Hotel mit Osteria steigen Liebhaber im besten Wortsinn klassischer Nebbiolo-Abfüllungen ab. Alle Spitzengewächse durchlaufen eine lange Maischestandzeit in mittelgroßen Fässern. Sie stammen von den ostwärts gerichteten Parzellen des Cannubi-Hangs sowie aus den Lagen Castellero und Sarmassa.“ – Gambero Rosso

Brezza – Barolo
Im Hause Brezza kann man den Barolo pur atmen. Selbst der Türzug des Hoteleingangs – der 1885 gegründetete Betrieb besitzt schon seit 1910 ein Restaurant und seit dem Ende der 80er Jahre ein komfortables Hotel- hat als Gegengewicht eine Barolo-Flasche, so wie im Restaurant alles an Etiketten versammelt ist, was in der Gegend Rang und Namen hat.
Traditionelle und moderne Strukturen gehen im Keller, wo ein gemütlicher Verkaufsraum die Besucher erwartet, nahtlos ineineander über.  Beim Wein dagegen sind die Brezza eindeutige Traditionalisten. Cabernet oder Barbera im Nebiolo, wie es in der Gegend manch berühmter Name praktiziert, ist ihnen ein Greuel, auch wenn sie einrämumen, dass ja auch früher der Nebbiolo in schlechten Jahren nochmal über die Barbera Trester gehzogen wurde, um ihm mehr Farbe zu geben.

teaser_brezza Brezza Barolo bei www.gerardo.de

Die Stärke der Brezza-Weine liegt in den hervorragenden Lagen in Ihrem Besitz: Cannubi, Sarmassa und Castellero, alle in der Gemeinde Barolo, zählen zum Besten, was das Anbaugebiet zu offerieren hat, und die Familie keltert mit Hilfe des Önologen Piero Ballario, der auch Martinenga von Grésy betreut, gradlinige, alterungsfähige Barolo mit kräftiger aber dennoch ausgewogener Struktur. Daneben brilliert vor allem der Barbera Cannubi, der ein exzellentes Beispiel für den vollen, fruchtigen Charakter dieser Traube ist, die auch überzeugen kann, wenn sie einmal nicht im barrique ausgebaut wird.

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